Thursday, October 31, 2013

Tag #31: Wer war der / die beste SpielleiterInn, bei der Du spielen durftest und warum?

Also den einen besten Spielleiter gibt es auch bei mir nicht. Es gibt inzwischen eine Reihe Spielleiter, die ich aus ganz unterschiedlichen Gründen schätze:

Daniela: Weil sie die Ideen der Spieler am Tisch wunderbar aufgreift und zu unglaublich schönen Geschichten verwebt. Und eine Spielleiterin, die über sich sagt: "Bitte überrascht mich mit euren Einfällen!" finde ich einfach ursympathisch.

David: Weil er unglaublich gut erzählen kann und seine NSC sehr plastisch darstellt.

Frank: Weil ich beim ihm das Gefühl habe, dass er die Regeln fair anwendet und bis ins Detail kennt, so dass ich mir als Spieler um die Details keinen Kopf machen muss. Die Deadlands Noir Runde hat mich da sehr beeindruckt.

Sophia: Weil sie mutig Neues ausprobiert und sich und ihre Spieler wacker durch den Spielabend mit Systemen führt, die für Spieler und Spielleiter komplett neu sind.

Dann gibt es da noch den Spielleiter der Reign-Runde auf dem Sternenhimmel, die sich lose an Sternwanderer anlehnt. Er schafft es, eine ruhige kleine Geschichte mit den Spielern zu gestalten, und einen dabei den Stress des Cons vergessen zu lassen.

Last, but not least: Ein ehemaliger Bekannter von mir, der sehr gut leitet, sehr dramatisch und sehr spannend - vorausgesetzt, er ist emotional auf der Höhe. Er leitet mitreißend. Und ist an sich mein Favorit. Leider wechselt er Spielsysteme recht schnell und hält Kampagnen nicht durch. Seine Ideen jedoch sind/waren brilliant.

Originally posted on November 3, 2013.

Wednesday, October 30, 2013

Tag #30: Wie ist Deine Meinung zu neuen Medien (pdfs, Tablets, Onlinerunden, Würfelapps, ...) im Rollenspielhobby?

Neue Medien und RPGs: Ich elektronisiere meine RPG Vorbereitungen seit ca. 1997 als ich meine erste Dark Ages Kampagne vorbereitetet. Erst waren es kurze Skizzen zu Hausregeln, dann waren es komplette Hausregeln und Versatzstücke aus den ganzen Quellenbüchern, die ich zu nutzen gedachte und damit griffbereit brauchte. Die Rundenorganisation habe ich seit Mitte des letzten Jahrzehnts auf Email umgestellt. PDFs waren der nächste Schritt. Mit Copy-Paste wichtige Informationen zusammentragen und jederzeit am Computer nachschlagen können - ein Traum. Mit dem iPad wurde meine Spielbibliothek dann vollends transportabel. Heutzutage wiegen mehrere Regalreihen Rollenspielbücher nur noch 350 Gramm. Beim vorletzten Übernachtungscon hatte ich meine Tasche noch mit Regelwerken gefüllt, diesmal war es nur noch ein schlankes Tablet. Leider lassen mich meine Spielleiter keine Würfelapps benutzen - aber Würfel sind auch wunderbar haptisch. 2013 kam dann Skype und Google Hangouts zum Instrumentarium dazu. Somit habe ich keinerlei Scheu vor den neuen Medien und begrüße sie im Gegenteil sehr.

Originally posted on Nov 3, 2013.

Tuesday, October 29, 2013

Tag #29: Spielt Ihr in Eurer Runde mehr selbsterdachte Abenteuer oder Kaufabenteuer?

Pauschalantwort: Das hängt vom System ab. Bei Earthdawn und D&D war mir früher das erstellen von detaillierten Abenteuern immer viel zu aufwendig, auch gerade wegen der NSC Werte. Also griff ich zu Kaufabenteuern und gestaltete eine Rahmenhandlung drum herum, welche die Abenteuer verband und mit Bedeutung anreicherte.

Inzwischen improvisiere ich gerne und häufig, so dass ich entweder ein Setting sehr genau vorbereite (bei Vampire z.B.) oder mir kurze Notizen und Überlegungen zu einem Abenteuer skizziere (bei Dungeon World, Numenera, Vampire, Fate). Das hat auch für mich den Vorteil, kein Abenteuer lesen zu müssen und mich nicht in Widersprüche zu verwickeln, wenn ich dann doch eine Antwort improvisieren muss.

Mein heiliger Gral ist eine Fantasy-Sandbox Kampagne, die ich bisher noch nicht erfolgreich auf die Beine gestellt habe.

Originally posted on Nov 3, 2013.

Monday, October 28, 2013

Tag #28: Hattest Du schon mal einen Rollenspiel Burnout?

Burnout im klassischen Sinne nein. Aber wenn es darum geht, Ideen für neue Kampagnen zu entwickeln, bin ich mitunter etwas arg schnell und hüpfe von System zu System und Setting zu Setting. Wenn ich dann total mit Ideen zugeflutet bin und meine Gruppe mal wieder nicht insgesamt für eine Idee begeistern kann, verfalle ich darauf Vampire in irgendeiner Inkarnation zu leiten - das einzige System, das uneingeschränkt mehrheitsfähig zu sein scheint. Das brennt mich dann langsam aus und im Sommerquartal liegen meine eigenen Runden dann sehr häufig brach.

Originally posted on Nov 3, 2013.

Sunday, October 27, 2013

Tag #27: Hat Rollenspiel bei Dir schon mal zu einer Beziehung geführt?

Der Vollständigkeit halber meine kurze Antwort zum heutigen Tag: Heute passe ich mit ner ausführlichen Antwort. Ja. Und es endete nicht gut. Zwei Mal.

Über Beziehungen im partnerschaftlichen Sinne hinaus, hat Rollenspiel viele Freundschaften gestiftet.

Über Beziehungen im partnerschaftlichen Sinne hinaus, hat Rollenspiel viele persönliche, langanhaltende und gute Freundschaften gestiftet und für das Kind einer Mitspielerin bin ich Patenonkel geworden.

Saturday, October 26, 2013

Tag #26: Wie kommst Du mit einem Charaktertod klar?

Ich spiele viel zu selten, um häufig mit dem Thema als Spieler konfrontiert zu sein. Bisher musste ich mich damit erst einmal im Rahmen eines Vampire Live auseinandersetzen. Wenn der Charaktertod schön inszeniert ist und es zur Story passt, dann werde ich damit gut klar kommen. Wenn der Tod zufällig und undurchdacht wirkt, eher nicht. Das Live war leider eher die zweite Kategorie, da die SL den Spielern viel zu freie Hand ließ.

Als Spielleiter bin ich inzwischen recht unbarmherzig und bestimmt kein Würfeldreher mehr. In meiner D&D 3rd Edition Kampagne zu Anfang des Jahrtausends hat mir der Spieler eines Paladins recht subversiv aufgedrückt, dass ich mich um das Überleben seines Charakters zu kümmern habe. Da bin ich leider drauf eingestiegen. Inzwischen bin ich klüger. Lebenspunkte sind die Ressource des Spielers. Allerdings sehe ich auch zu, dass ich Charaktere nicht sinnlos in "Zufallsbegegnungen" sterben lasse. Sollte der Spieler aber tatsächlich Gefahrensignale ignorieren, wider besseren Wissens und Gewissens mit seinem Charakter Gefahren eingehen, die ihn an den Rand der Existent oder darüber hinaus bringen, dann lasse ich die Würfel fallen wie sie fallen. Gelingt es dem SC dann zu triumphieren, hat er einen echten verdienten Sieg davon getragen. Geht es schief und sein Charakter stirbt, dann ist es seine Schuld, die Gefahr nicht rechtzeitig erkannt zu haben.

Ein Nachsatz: manchmal, bei manchen Spielsystemen gibt es u.U. auch die moralische Keule und der Charakter, der beständig Unschuldige metzelt und Verbrechen mit - wie es im deutschen Recht so schön heisst - niederen Beweggründen begeht, hat eine Begegnung mit dem Karma und erleidet ein gar schröckliches Schicksal. Das mache ich z.B. bei den World of Darkness Spielen oder allgemein in der Urban Fantasy ganz gerne. Bei eher Actin-betonten Rollenspielen lasse ich die Moralkeule zuhause.

Friday, October 25, 2013

Tag #25: Gibt es für Dich im Rollenspiel Tabuthemen und wenn ja welche?

Die erste richtig schwere Frage. Tabus können entweder darin bestehen, dass sie am Spieltisch gar nicht vorkommen dürfen(!), oder sie tauchen auf, weil sie gebrochen werden. Wenn man festlegt, dass bestimmte Themen gar nicht auftauchen dürfen, impliziert das die Schließung eines Gruppenvertrags bevor man mit dem Spielen beginnt. Das habe ich allerdings noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe vorher zusammengesetzt hat, und alle ihre Ängste auf den Tisch gelegt haben, man eine Kanne Tee dazu trank und beschloss, diese Ängste, die jeder mutig hingelegt hat, aus dem Spiel zu verbannen. Denn nicht selten ist trifft man beim Rollenspielen ja auf völlig neue Leute und da geht man nicht gleich mit seinen Ängsten und Traumata hausieren.

Von daher kommt es wesentlich häufiger vor, dass ein Tabuthema im Spiel auftaucht und die Spieler_innen schnell signaliseren, dass man das Thema nicht vertiefen soll. Hier sollten Spieler_innen und Spielleiter_innen schnell reagieren und die Szene beenden bzw. das Tabuthema zu umschiffen.

Ich selber habe ein Problem mit detailliert beschriebenen Folterszene. Ich habe bezüglich der Folterszenen meinen WFRP SL klar gemacht, dass ich das nicht beschrieben haben will. Leider hat er das mehr oder minder nicht akzeptiert. Ich werde das Thema beim nächsten Mal mit mehr Nachdruck angehen. Ansonsten bin ich nicht bereit, weitere Tabuthemen hier im Forum auszuwälzen. Wenn ein SL oder Spieler_innen auf die Themen treffen, werden sie es sehr schnell merken.

Thursday, October 24, 2013

Tag #24: Wie oft kommst Du dazu aktiv zu spielen?

Ich spiele oder leite im langjährigen Jahresmittel etwa einmal die Woche. Entweder Freitag oder Samstag geht es im wahren Leben zur Sache und die Würfel rollen. Entweder spiele ich Freitags Warhammer Fantasy RolePlay 3rd Edition oder Iron Kingdoms, oder ich leite am Samstag Vampire: The Requiem oder Vampire: The Dark Ages.

Durch Hangouts kommen noch ca. alle 2-3 Wochen eine Sitzung dazu. Wobei im Augenblick ein Ausnahmezustand zu herrschen scheint und ich diese und nächste Woche mit Hangouts und RL Sitzungen auf sage und schreibe 7 Spielsitzungen in 14 Tagen komme. Das ist rekordverdächtig.

Wednesday, October 23, 2013

Tag #23: Was für ein Gegenspieler ist Dir besonders im Gedächtnis geblieben und was machte ihn für Dich so besonders?

Hier greife mal nicht in die Mottenkiste. Sondern schicke meinen Lieblingsbastard ins Rennen: Fürst Ozymandias aus Breemster, dem Handlungsort meiner Vampire: The Requiem Chronik. Ozymandias (mit bürgerlichem Namen Gilles de Rais), ein Ventrue aus der Blutlinie der Gorgonen und Mitglied des Zirkels der Mutter (Schauder. Bei uns heißt das Kreis der Greisin), ist seit dem ersten Spielabend am 1. November 2014 für den Großteil der Missgeschicke der Gruppe verantwortlich. Die meisten hassen ihn, aber trauen sich nicht ihn anzugehen, und bis vor kurzem war er mindestens einem Mitglied der Spielergruppe sogar sympathisch. Die Spieler hassen ihn ziemlich gerne und planen, und planen und trauten sich nicht. Jetzt haben sie es geschafft, dass der Ältestenrat den Fürsten abgesetzt hat - dummerweise ist der Ahn noch am Leben. Und am 1. November glauben die Spieler es geht ans Verteilen der Pfründe... *muahhahah*

Tuesday, October 22, 2013

Tag #22: Was für ein Film oder was für ein Buch hat Dir am meisten Inspiration für Dein Rollenspielhobby gegeben?

Aus der Auswahl, der mich inspirierenden Medien nehme ich jetzt mal die aus, die mich auf die Fährte des Hobbies gesetzt haben; also weder der Hobbit, noch der Herr der Ringe, noch die Belgariad & Malloreon, noch Die Nebel von Avalon und der Darkover-Zyklus sind meine Inspirationsquellen für Kampagnen und Abenteuer. Das Rad der Zeit und das Lied von Feuer und Eis haben eher Kampagnenabstürze inspiriert als tolles Rollenspiel. Es gibt aber eine Fernsehserie, die mich tatsächlich inspiriert hat, und ein Abschnitt der Serie hat Pate für ein Abenteuer gestanden, dass ich einmal mit FASA Star Trek und einmal mit Space 1889 geleitet habe: Doctor Who: The Curse of Fenric.

Monday, October 21, 2013

Tag #21: Wie leicht kommst Du auf Rollenspiel-Ideen und wie schwer fällt es Dir, diese auszuarbeiten?

Interessante Ideen und anderer Blödsinn fallen mir leicht genug ein. Meistens entwickele ich das dann am Spieltisch weiter. Abenteuer bereite ich meistens gar nicht bis skizzenhaft vor. Dafür schreibe ich und arbeite damit Hintergründe aus. NSCs, Stadtbeschreibungen, Kampagnenideen. Mit diesem Fundament lässt es sich dann ganz entspannt improvisieren. 

Sunday, October 20, 2013

Tag #20: Gibt es ein System, dass Du immer schon mal spielen wolltest, aber nie dazu gekommen bist?

Es gibt genug Systeme, die ich gerne mal ausprobieren würde, aber das qualifiziert für mich nicht als "spielen". Spielen bedeutet für mich, eine Kampagne aufziehen und mindestens ein halbes bis ein ganzes Jahr in ein oder zwei wöchigen Abstand zum Spielen zusammenzukommen. Alles andere ist für mich "reinschnuppern" und "austesten". Und in der Tat, in der Kategorie gibt es zwei Systeme, die ich gerne mal richtig spielen würde.

Das erste System ist aus den 1990ern und heißt "Mage: The Ascension". Bisher ist jede Spielrunde/Kampagne für Mage: The Ascension gescheitert. Und zwar egal, ob ich Spielleiter oder Spieler war. Es ging nie über die ersten 2-3 Sessions hinaus. Es ist als ob ein Fluch auf mir lastet, nie Mage: The Ascension spielen zu dürfen.

Das zweite System ist ziemlich jung und heißt "Numenera". Wie bei den beiden Einführungsrunden festgestellt habe, macht mir das System sehr viel Spass, kommt meiner Neigung der minimalen Vorbereitung entgegegen und hat eine spannende Welt. Hier ist es kein Fluch, der mich zurückhält, sondern bisher mangelnde Gelegenheit überhaupt das System mal anzutesten. Mir hat der Test gefallen. Ich komme interessanterweise sehr gut damit zurecht, keine Würfel ablegen zu müssen (ist bei Dice Stream auch besser so) und fiebere stattdessen mit, ob die Spieler ihre Würfe schaffen, denn ich bin ja ein Fan der Charaktere!

Saturday, October 19, 2013

Tag #19: Wie abergläubisch bist Du in Bezug auf Deine Würfel?

Bei Würfeln achte ich darauf, ein farblich passendes Set zu haben. Ich stelle meinen Spielern auch gerne meine Unmengen an Würfeln zur Verfügung. Aber meine Lieblingswürfel sind für mich reserviert.

Okay, da gibt es dann noch meine grünen Spielleiterwürfel des Todes... Ein Set aus durchsichtig grünen Chessex W10, die tatsächlich unglaublich gut würfeln -zumindest wenn ich sie bei Vampire the Requiem gegen die SC einsetze...

Und mein echter Aberglaube: Fudge-Würfel (nicht Fate-Würfel) würfeln schlecht... Mindestens genau so schlecht wie Dice Stream!

Friday, October 18, 2013

Tag #18: Hast Du ein Lieblings - Rollenspiel Genre?

Früher war ich ein ganz klarer Science Fiction Fan. Serien wie Mondbasis Alpha Eins, Raumschiff Enterprise, Raumpatrouille Orion und Captain Future sei dank. Dann entdeckte ich die Fantasy durch den Herrn der Ringe und die Belgariad. Aber das waren nur Zwischenhaltestellen auf dem Weg zu meiner großen Liebe: Urban Fantasy. Die Kombination aus Phantastischem und der Realität.

Ich mag Urban Fantasy, weil das Basissetting den Spielern sehr schnell zu erklären ist; weil es einlädt, sich mit Geschichte, Städten und Legenden der Erde zu beschäftigen; und weil die Spieler keine andere Geisteshaltung als die Postmoderne einnehmen müssen. Gleichzeitig ist das Feld mit Spielen wie Vampire, Mage, Changeling, Dresden Files und Deliria sehr weit aufgespannt.

Zur Urban Fantasy bin ich schleichend gekommen. Erst war da Vampire, dann gab es eine BBC Serie namens Neverwhere, ich entdeckte die Dresden Files und natürlich Fernsehserien wie Nick Knight, Clan der Vampire, Blade und heute die Schwemme an True Blood, Vampire Diaries, Teen Wolf, The Originals, Secret Circle, Sleepy Hollow, Fringe  und Tomorrow People. Ja stehe dazu, mir gefallen diese Serien. Die sind nicht nur was für kreischende Teenies. Die Urban Fantasy ist und bleibt mein Lieblingsspielplatz. Daher freue ich mich auch auf "The Strange".

Thursday, October 17, 2013

Tag #17: Gibt es einen Spieler oder Charakter der Dir imponierte und falls ja, hast du versucht ihm nachzueifern?

Fast habe ich gedacht, dass ich dazu nix erzählen kann. Aber jetzt fällt mir doch was ein. Mich hat tatsächlich in den 1990ern des letzten Jahrtausends mal ein Charakter so beeindruckt, dass ich ihm nacheifern wollte. Und zwar Marcus Cole, der Ranger von Babylon 5 mit seinem Den'Bok. Also spielte ich in Midgard einen Waldläufer und der SL gab mir sogar einen Kampfstab, den man einfahren konnte. Was lernte ich daraus? Erstens, ich mag Midgard nicht. Zweitens, Midgard ist ungeeignet einen SciFi Charakter abzubilden. Drittens, man sollte sein Konzept nicht 1:1 klauen.

Wednesday, October 16, 2013

Tag #16: Was ist Dein Lieblings - Rollenspielmonster ?

Da hätte ich fast einen Tag übersehen. Dieses Mal fällt es mir schwer, eine Anekdote zum Besten zu geben. Geschweige denn spontan ein Monster zu benennen. Mir fallen da jetzt Sahuagin, Derro, Dämonen und Vampire ein. Wobei Vampire ja Spielercharaktere sind. Dämonen kann man sehr gut in fast allen Rollenspielen von Buffy bis Vampire einsetzen. Sahuagin finde ich irgendwie cool seitdem ich die Moonshae Trilogie von Douglas Niles gelesen habe. Und Derro sind einfach herrlich verdrehte Zwerge.

Tuesday, October 15, 2013

Tag #15: Wie ist die Akzeptanz deiner Verwandtschaft / nicht rollenspielenden Bekannten bezüglich Rollenspiel?

Als ich noch Teenie war und mit dem Rollenspiel anfing, war das einzige Kommentar meiner Mutter: "Dann bist Du wenigstens aufgeräumt und nicht in irgendwelchen Discos unterwegs." Somit war ihr das als Freizeitbeschäftigung lieber als andere Samstag Abend Unterhaltungsprogramme. :)

Inzwischen ist sie total im Bridge vernarrt und erzählt mir immer, dass sie spielen geht. Dann fragt sie mich, ob ich am Wochenende auch spiele. :)

Was Freunde und Bekannte angeht, muss ich bedauerlicherweise sagen, dass mein Freundes- und Bekanntenkreis zu gut 95% aus Rollenspieler_innen besteht. 

Monday, October 14, 2013

Tag #14: Was war Dein erstes Rollenspielsystem?

Das erste Regelwerk, das ich mein Eigen nennen durfte, war das deutsche Traveller von FanPro. Ich habe es damals in unseren Kleinstadt-Buchhandlung (Buchhandlung Kern in Vaihingen/Enz) bestellt. Warum Traveller? Ganz einfach: weil mein Vater mich seit frühester Kindheit zum Science Fiction Fan erzogen hat. Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn man im Alter von 4 Jahren bereits Mondbasis Alpha Eins gucken darf. Dann kam in der Grundschule Raumschiff Enterprise hinzu und dann Raumpatrouille Orion. Das prägt! Daher traf ich meine Auswahl nach gründlichem Studium von Knaurs Großem Buch der Rollenspiele und es musste Traveller sein.

Sunday, October 13, 2013

Tag #13: Hast Du jemals versucht ein eigenes Rollenspiel zu schreiben und wie weit bist Du gekommen?

Meine ersten Gehversuche, ein Rollenspiel zu schreiben, habe ich unternommen bevor ich jemals ein Fantasy Rollenspiel gekauft hatte. Basierend auf Knaurs Großem Buch der Rollenspiele, Der Welt des Meisters und den FantasyAbenteuerSpielBüchern habe ich handschriftlich ein eigenes System entwickelt... nun ja... irgendwo habe ich das vielleicht noch.

Den nächsten Versuch, der auch fertig wurde, war eine würfellose und zufallslose Variante von Fudge-on-the-Fly. Habe ich auch ein paar Mal geleitet. Meine wichtigste Erkenntnisse: aus diesem Versuch: zufällig Methoden zur Ergebnisfindung einer Handlung (vulgo: Würfel oder Karten) bringen mit wenig Anstrengung unglaublich viel Spannung ins Spiel, und eine Handlung, die komplett ohne Zufall auskommt, ist verdammt schwer zu meistern.

Am dritten Versuch, unter dem Arbeitstitel "Schicksal, Blut und Sieben Sünden" knabbere ich immer noch. Das soll ein Vampirrollenspiel auf Basis von FAE werden und kein WoD-Conversion/Klon, sondern eigenständig. Aber da zahne ich noch an wichtigen Konzepten. Solange die nicht gelöst sind, komme ich da gar nicht weiter.

Saturday, October 12, 2013

Tag #12: Was für einer Deiner Charaktere sah auf dem Papier besser aus als er sich dann spielte?

Das ist mir erst kürzlich passiert. Auf dem Sternenhimmel. Ieuwain ap Daffyd war ein Waffenmeister in Fais, einem auf FATE basierenden System. Auf dem Papier sah der Halbelf mit Aspekten wie "Ein Schelm, der böses dabei denkt", "Die Nacht ist nicht zum Schlafen da", "Ich bin nicht nur moralisch flexibel" und "Arawn (sein Doppelspeer) ist immer an meiner Seite." total umgänglich und auch durchaus etwas liebenswert dubios aus. Im Spiel hat er sich dann zu einem schweigsamen, bedrohlichen Eigenbrödler entwickelt. Einer der Spieler meinte nachher, dass es ihm schon imponiert hätte, wie gradlinig mein Charakter war und wie egal ihm seine Umwelt war (als Halbelf mochte man ihn nicht sehr). Trotzdem war es nicht das, was ich eigentlich spielen wollte. Naja, wenigstens weiß ich jetzt, wie ich meinen Iron Kingdom Nyss Ranger/Sorcerer in Zukunft spielen werde.

Friday, October 11, 2013

Tag #11: Bist Du lieber Spieler oder Spielleiter und warum?

Ich leite lieber. Ursprünglich war es auch bei mir so, dass ich der einzige Leiter war. Inzwischen ist das nicht mehr so, aber ich leite trotzdem gerne. Beim Spielen suche ich mir die Leiter und Systeme sehr genau raus, da ich oft schon gemerkt habe, dass mir spielen nur um zu spielen keinen Spass macht. Auf G+ bieten sich jetzt auch mal Gelegenheiten, Systeme zu spielen, die ich schon immer mal spielen (und leiten) wollte.

Thursday, October 10, 2013

Tag #10: Was ist Dein Lieblings - Kaufabenteuer ?

Das ist ne schwere Frage - v.a. für jemanden, der meistens Abenteuer selber schreibt/improvisiert. Meine letzten Kaufabenteuer, die ich geleitet habe sind die Earthdawn Abenteuer und die D&D 3.0 Abenteuerbände, die mit der Sunless Citadel losgehen. Mein Warhammer SL tendiert dazu, Kaufabenteuer zu erweitern und zu verfremden also weiß ich teilweise gar nicht was ich gespielt habe. Die alte Enemy Within Kampagne fand ich beeinfdruckend, aber durfte sie nie zu Ende spielen. Scheidet also auch aus. Okay, dann führe ich folgendes ins Feld:

Die AD&D 1st Edition Abenteuer UK2 "The Sentinel" und UK3 "The Gauntlet". Die Abenteuer durfte ich mit AD&D 2nd Edition durchspielen und habe sie mit AD&D 2nd Edition und D&D 3rd Edition selber zweimal geleitet. Die beiden Abenteuer sind ziemlich cool und drehen sich um ein echtes magisches Artefakt (den namensgebenen Sentinel) und geben einem die Gelegenheit gegen einen Feuerriesen und seine Armeen zu kämpfen (oder lieber nicht). Einfach ziemlich episch das Ganze. Dazu kommen noch Gnolle als Gegner, die ich sehr mag.

Die Honorable Mention geht an Crown of Kings: Das ist ein Kampagnenband für das Advanced Fighting Fantasy RPG. Die Kampagne faßt die vier AbenteuerSpielBücher der Analand Saga zu einer, durch eine Gruppe spielbare Kampagne zusammen. Und die Analand Saga ist nun mit Abstand mein allerliebstes Kaufabenteuer.

Wednesday, October 9, 2013

Tag #9: Was ist das verrückteste was Dir beim Rollenspiel passiert ist (Outgame)?

Outgame, das ist einfach. Als ich meine Vampire: The Requiem Runde ins Leben gerufen habe. Für jene Runde, die am 1. November 2013 neun Jahre alt wird, hatte ich drei Spieler. Unter anderem auch eine Musiklehrerin, die sich für Rollenspiel interessierte und angeblich Death Metal hört. Sie wollte unbedingt mitspielen. Nach der ersten und noch stärker nach der zweiten Sitzung sagte sie mir, dass sie Schwierigkeiten habe, einen Charakter zu spielen der tot ist. Das führte nachher auch dazu, dass sie nach der dritten Sitzung aufhörte. Dazwischen hat sie uns allerdings bei der Terminfindung schon komisch angeschaut, als wir partout alle zwei Wochen regelmäßig Sonntags spielen wollten. Sie unterstellte uns etwas "sektenhaftes". Nach ihrem Ausstieg hatte ich sie nochmal angeschrieben und sie war da sehr distanziert.

Zusammen mit einigen anderen Aussagen, die sie getätigt hat, und der offensichtlichen Kluft zwischen dem Death Metal und ihrem Auftreten (das doch sehr konservativ tutelig war) und ihren Befindlichkeiten über Tote, hat sich bei uns der Verdacht ergeben, dass sie gar keine Rollenspielerin war bzw. auch keine sein wollte, sondern evtl. einfach mal in ihre Eigenschaft als Lehrerin in das Hobby spähen wollte. Und ich muss bis heute sagen, es blieb der Geschmack des ausspioniert worden seins zurück. Vielleicht tue ich ihr damit unrecht, aber so kam es damals nicht nur bei mir an.

Tuesday, October 8, 2013

Tag #8: Was ist das verrückteste was Dir beim Rollenspiel passiert ist (Ingame)?

Mit einer beinahe 24-jährigen Rollenspielkarriere noch ein Ereignis zu finden, dass an Verrücktheit andere Ereignisse überbietet, ist eine harte Nuss. Aber es gibt tatsächlich ein Ereignis, das raussticht und mich bis heute amüsiert:

Damals bei Earthdawn: mein T'Skrang Nethermancer hatte gar nicht so viel über den T'Skrang Schwertmeister und Cousin (ein anderer SC) gelästert, aber der Schwertmeister hatte wohl genug. Er forderte meinen Nethermancer zu einem Duell auf Leben und Tod. Er war sich ganz sicher, dass er es gewinnen würde und ich einen neuen Charakter brauchen würde. Und dann würfelten wir Initiative. Mein Nethermancer war schneller. Und dann zauberte ich die Geisterhand (oder so ähnlich) und würfelte Schaden: W8 + W12. Erst fielen eine 8 und eine 12, dann fiel eine 8 und eine 12, dann ließ mich der W8 mit einer 6 im Stich, aber der W12 würfelte noch tapfer eine weitere 12 und dann eine 7. 65 Schadenspunkte. Der Spieler des Schwertmeisters schaute sich seine Lebenspunkte an und musste erkennen, das sein Charakter tot war, ohne einen einzigen Schlag geführt zu haben. Da der Spieler offensichtlich versucht hatte, bei der offenen Runde im Wolkerweg, seine persönliche Fehde mit mir im Spiel auszuleben, erfüllte mich der Wurf mit großer Genugtuung.

Und so lernte ich, den W12 zu lieben. Die beiden Würfel habe ich (glaube ich/hoffe ich) irgendwo immer noch. Es waren der erste W12 (blau) und der erste W8 (rot), die ich mir Ende der 80er Jahre noch vom Taschengeld gekauft hatte. In Stuttgart, im Obletter. Der einzigen Quellen für seltsame Würfel, die ich damals kannte.

Ein Nachtrag: Das verrückteste Ereignis habe ich tatsächlich verdrängt. Dabei war der wtf Effekt der Spieler dabei einfach wunderbar. Dresden Files im Magischen München: Zwei SC hatten ein Nonnen-Kloster infiltiert, weil sie von satanistischen Umtrieben dort erfahren hatten. Die SC waren eine Sorceress (Uneheliche Pfarrerstochter) und ein Changeling (Goblin). Jedenfalls bewahrheiteten sich die Gerüchte. Die Äbtissin war wohl eine "ältere" Sorceress, die versucht hat, die Äußeren Tore zu öffnen. Jene Tore, die der Gatekeeper unbedingt geschlossen halten möchte... Dazu möchte sie ihre 12 jungfräulichen Nonnen opfern. Die Sorceress schafft es mit Müh und Not die 12. Jungfrau davon abzuhalten, der Äbtissin in den Keller zum Ritual zu folgen. Sie wehrt dabei drei Red Court Vampire ab. Eine wahrhaft epische Schlacht in der Klosterkirche. Der Goblin versucht derweil das Ritual zu stören, dass ein Loch in die Mauer reißen soll und Outsider hinein lassen wird. Das Ritual ist in vollem Gange und und die Äbtissin öffnet das Tor zwischen den Welten. Mit dem Tod jeder Jungfrauen stabilisiert sich das Tor mehr und mehr. Der Goblin stürzt sich auf die Äbtissin, wirft sie über seine Schulter in das entstehende Tor, um das Ritual zu unterbrechen. Ein Erdbeben geht durch das Kloster und das Tor beginnt sich ganz zu öffnen. Der Spieler des Goblins schaut mich sprachlos an... Ich sage: Das war wohl die zwölfte Jungfrau. Der Spieler des Goblins: "Wer kann denn ahnen, dass die Äbtissin nach 100 Jahren immer noch eine Jungfrau ist!"...

Monday, October 7, 2013

Tag #7: Erzähl von Deinem Lieblings - Rollenspielcharakter

Harte Frage. Ich habe das "Problem" zu oft zu leiten und zu selten zu spielen, daher ist keiner meiner SC lange und viel gespielt. Der Jahrgang 2013 weist zwar einige interessante Gestalten auf, aber so recht mag sich da keiner auf Platz 1 schieben. Aber ein paar meiner "Helden" sind mir schon ans Herz gewachsen. Komischerweise alle auf den Sternenhimmel Cons entstanden.

Das ist Snorri der Bleiche, mein Godi aus der "Saga of the Icelanders" Runde. Er beherrscht verbotenes Seidr, das es ihm erlaubt schwanger zu werden. Und er hat dadurch sogar einen Sohn, der sich vom ihm nicht sehnlicher wünscht als "Be a father!". Leider ist Snorri nur ein Eltern. Anmerkung: Der Sohn wurde von einem Mitspieler gespielt. 

Dann ist da Jasper Latimer, ein aufopferungsvoller Diener in einer Sternwanderer-ähnlichen Welt (System: Reign), der sogar einen Liebestrank mit falschen Zutaten versehen hat, um eine Prinzessin vor den bösen Klauen des Lord Wolton zu bewahren. Dumm nur, dass der Lord jetzt ihm in Liebe verfallen ist, und Zwerge beauftragt hat, einen Keuschheitsgürtel für Jasper zu schmieden.

Nachtrag: Ashkelion Lunar, mein Dungeon World Wizard, entwickelt sich tatsächlich so, wie ich es mir für Ashkelion immer gewünscht habe. Er ist ein sharp-eyed Wizard with wild hair, a thin body and strange robes. Und wird am Dienstag, 22. Oktober, die 3. Stufe erreichen.

Sunday, October 6, 2013

Tag #6: Was für einen Würfeltyp verwendest Du am liebsten?

Mein Lieblingswürfel ist der W12. Mit ihm habe ich in Earthdawn einen One-Shot Kill bei einem Duell mit einem anderen SC hingelegt, der sich damals ganz sicher war, er würde mich besiegen. Aber sein Charakter kam noch nicht mal dazu auch nur einmal zu zuschlagen. Ich habe in reiner Selbstverteidigung gehandelt. Der andere Spieler wollte mich gezielt aus dem Spiel werfen.

Heutzutage kommt der W12 leider selten zum Einsatz. Am ehesten bei Savage Worlds. Spiele nur mit W12 sind extrem selten, aber es gibt sie. Thousand Suns und Colonial Gothic benutzen ihn ausschließlich für das 12 Degree System. Auch Broken Rooms benutzt nur den W12 und macht auch noch nette Würfeltricks mit ihm (muss da noch mal genau schauen, welche. Ist ne Weile her, dass ich das gelesen habe).

Honorable Mention: Der W10 wird an meinem Spieltisch am häufigsten gewürfelt. Und natürlich sind FATE Würfel (jetzt gibt es sie ja) auch total cool.

Saturday, October 5, 2013

Tag #5: Was ist eine Lieblings-Klasse?

Meine Lieblingsklasse sind Magier/Zauberer, weil ich Gandalf, Belgarath und Polgara einfach beeindruckend fand. Und weil in den frühen Rollenspielen Magier noch etwas mehr zu tun hätten, als einfach tumbe auf den Gegner einzuprügeln, Erfahrungspunkte zu sammeln und aufzusteigen. Als Magier suchte man noch nach neuen Zaubersprüchen, musste gut überlegen, welche Zauber man sich einprägte und mit ihnen haushalten - statt einfach sofort alles zu verballern. Damit waren sie damals (im letzten Jahrtausend) schwerer zu spielen als andere Klassen. Und im Gegensatz zum Kleriker konnte man seine Feinde mit dem Feuerball wegflammen!

Friday, October 4, 2013

Tag #4: Was ist Deine Lieblings - Rollenspielrasse?

Meine Lieblingsrasse sind Elfen/Elben. Ich bin da total durch Tolkien verdorben. Nicht umsonst verschlang ich das Silmarillion in wenigen Tagen. Platz zwei geht dann allerdings an zwei Rassen, die jeweils nur in einem Setting vorkommen: T'skrang (Earthdawn) und Thri-Kreen (Dark Sun).

Thursday, October 3, 2013

Tag #3: Was ist Dein Lieblings-Setting?

Mein Lieblingssetting passt zu meinem Lieblingssystem: Vampire: The Requiem. Wobei man bei Requiem mit seiner "Werkzeugkisten-Mentalität" gar nicht wirklich von einem Setting reden kann. Nirgendwo sonst habe ich die Möglichkeit, mir meine Vampirstädte und Mythologie selber zurecht zu schnitzen und die Gruppe damit zu überraschen, was ich noch so alles aus dem reichhaltigen Fundus der Werkzeugkisten gezogen habe.

Und als "Honorable Mention" muss unbedingt noch Vampire: The Dark Ages genannt werden. Gerade im ersten Teil der Reihe (bevor es in Dark Ages: Vampire umbenannt wurde) verflechten sich holzschnittartige Illus und gute Texte zu einer atmosphärischen dichten Welt des düsteren Mittelalters. 

Wednesday, October 2, 2013

Tag #2: Was ist Dein Lieblings - Regelsystem?

Mein Lieblingsregelsystem ist gar nicht so einfach. Ich bin durchaus bekannt dafür, dass ich FATE sehr liebe. Aber gemessen an dem was ich tatsächlich leite und was meine Spielrunde begeistert spielt, ist mein tatsächliches Lieblingssystem das Storytelling System von White Wolf, v.a. in seiner Vampire: The Requiem Ausprägung. Zu dem System äußere ich mich online seltener, aber leite es erheblich häufiger als FATE.

Tuesday, October 1, 2013

Tag #1: Wie bist Du zum Rollenspielhobby gekommen?

Im Deutschunterricht in der 8. Klasse haben wir Bücher vorgestellt, die wir lesen. Eine Klassenkameradin hat den "Hexenmeister vom Flammenden Berg" vorgestellt. Ein Buch, mit innovativem Konzept, bei dem man sich seinen Weg durchs selber suchen konnte. Ich habe es mir ausgeliehen und mir kurz darauf "Die Zitadelle des Zauberers" gewünscht. In der Stadtbücherei habe ich dann "Knaurs Großes Buch der Rollenspiele" entdeckt. Dann Traveller von Fantasy Productions bestellt. Und schließlich die DSA Basisbox gekauft (vom Taschengeld). Die ZauberZeit wurde bestellt und gespielt hatte ich bis 1989 immer noch nicht! In der Umgebung meiner Kleinstadt in BaWü (Vaihingen/Enz), gab es keine Rollenspieler. Aber AD&D hatte ich entdeckt!

Zum Spielen kam ich das erste Mal kurz nach Silvester 1990 in Baton Rouge. Der Sohn meiner Gasteltern nahm mich erst zu einer Runde MegaTraveller und dann zu AD&D 2nd Edition mit.

Zurück in Deutschland fand ich 1990 Anschluss an meine erste AD&D Runde. DSA war gestorben. Und seit 1991 leite ich selber!